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Aufruf zur Sternfahrt nach Berlin

Routen für die Sternfahrt nach Berlin

aufruf zur sternfahrt nach berlin am 26.11.2019_1

 

ASP - weitere Fälle in Polen

Die Zahl der bestätigten ASP Fälle nahe dere Grenze hat sich deutlich erhöht. Deswegen warnen wir vor einer Einschleppung und fordern alle Betriebe auf, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Dies sollte aus Eigeninteresse, aber auch aus Solidarität mit anderen Schweinhaltern geschehen.

In der Anlage finden Sie Hinweise aus dem MDJEV die unbedingt zu beachten sind.

Anlage Hinweise MDJEV

Mit der „ASP-Risikoampel“ der Universität Vechta, können Schweinehaltende Betriebe anonym und kostenfrei überprüfen, wie gut sie vor dem Eindringen von Afrikanischer Schweinepest geschützt sind oder wo eventuell Schwachstellen vorherrschen.
Unter www.risikoampel.uni-vechta.de erhält man nach der Beantwortung von ca. 100 Fragen (Aufwand ca. 1 Stunde) zu Arbeitsabläufen und zu den Vorkehrungen für die Biosicherheit im Betrieb eine betriebsspezifische Risikobewertung, eine Optimierungsanalyse mit fachlichen Erläuterungen zu den Risiken und eine To-Do Liste um das ASP-Eintragsrisiko im Betrieb zu minimieren. Die zügige Umsetzung dieser Anweisungen liegt dann bei jedem Schweinehalter selbst. Ziel muss es sein, erkannte Risiken zeitnah abzustellen.

 

Ärgernis!

Kommentar

Herr Prof. Jänicke, seines Zeichens auch Mitglied des ITA Beraterkreises des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, äußerte sich kürzlich in der Märkischen Allgemeinen Zeitung zum Klimawandel und - man muss sagen leider – auch zur Landwirtschaft. Nicht nur, dass vergessen wurde zu erwähnen, dass die Landwirtschaft auch CO2 bindet. Sondern es wurde auch der Eindruck erweckt, dass die Tierhaltung in Deutschland überwiegend auf Importfutter angewiesen ist. Dies ist schlichtweg falsch. So stammen rund 90% des in Deutschland verwendeten Futters auch aus Deutschland. Jeder, auch der in Mathe nicht so Bewanderte, dürfte der Auffassung zustimmen, dass 10% , 20% oder 30% nicht der überwiegende Teil sind.

Etwa die Hälfte des Futters ist Raufutter, der Rest besteht zu annähernd zu gleichen Teilen Getreide und Mischfutter. (Quelle DVT)

Merke also:  Tierfutter wird nicht „überwiegend“ importiert sondern Tierfutter kommt überwiegend von hier.

Was z.B. überwiegend importiert wird sind Obst und Gemüse. Beim Obst liegt der Importanteil im Schnitt der vergangenen Jahre bei rund 80% und bei Gemüse immerhin bei rund 60%.

Sachlich falsche wie Äußerungen wie die zum Importfutteranteil lassen schon Zweifel aufkommen, auch wenn in Interviews Sachverhalte verkürzt dargestellt werden. Solche „Schnitzer“ sind entweder Unkenntnis, bewusste Irreführung, oder zeugen von mehr Meinung statt Wissenschaft.  

 

Afrikanische Schweinepest in Westpolen

Bei einer  Sau im Landkreis Wschowa im Verwaltungsbezirk Lebus wurde am Donnerstag die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen.

In Polen ist in der Grenzregion zu Deutschland ein Fall von Afrikanischer Schweinepest registriert worden. Die Tierseuche sei am Donnerstag bei einem tot gefundenen Wildschwein entdeckt worden, dies im Kreis Wschowski in der Woiwodschaft Lebus etwa 80 Kilometer von der Grenze zu Brandenburg entfernt. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am Freitagabend in Berlin mit. Im Osten von Polen gebe es bereits seit fünf Jahren «ein Seuchengeschehen», das jedoch ungefähr 250 Kilometer von dem jetzigen Fall entfernt sei, erläuterte das Landwirtschaftsministerium.

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Brandenburger Bauern protestieren in Hamburg

Pressemeldung:

Das Treffen der Umweltminister der Länder fordert den entschiedenen Widerstand des gesamten Berufsstandes heraus.

Teltow, 14.11.2019. Zur Stunde demonstrieren Tausende Landwirte aus allen Regionen Deutschlands am Rande der Umweltministerkonferenz gegen die verfehlte Umwelt- und Agrarpolitik, darunter auch viele Bauern aus Brandenburg. Sie sind in Reisebussen und mit der Bahn nach Hamburg gefahren. Überall im Land wurden Fahrgemeinschaften gebildet.
In der Landwirtschaft brodelt es gewaltig: ungewisse betriebliche Zukunftsaussichten, ständig an den Pranger gestellt, mit immer neuen Auflagen überzogen. Und nun noch das Aktionsprogramm Insektenschutz, eingebettet in ein Agrarpaket. Die Bauern haben es satt. Sie verlangen das Ende einer einseitigen Verbotspolitik. „Wir nehmen nicht länger hin, dass Agrarpolitik über unsere Köpfe hinweg gemacht wird.“, stellt LBV-Vizepräsident Heiko Terno klar. Letzteres ist mit dem Kabinettsbeschluss zum Aktionsprogramm Insektenschutz leider geschehen.

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