Start Meldungen Bundesumweltministerin Schulze muss handeln

Bundesumweltministerin Schulze muss handeln

Pressemitteilung

Zum Tag des Wolfes: Weidetierhaltung in Brandenburg wolfsbdingt gef ä hrdet .  
Teltow, 29.04.2019. Morgen ist Tag des Wolfes, ausgerufen vom Naturschutzbund Deutschland, um der Freude über die Rückkehr des damals in seiner Art

bedrohten Grossraubtiers nach Deutschland Ausdruck zu verleihen. Inzwischen ist das Land Brandenburg flächendeckend von Wölfen besiedelt und die Population wächst weiter kontinuierlich um zirka 30 Prozent jährlich. Die vom Wolf verursachten Nutztierrisse haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen und gefährden mittlerweile die Weidetierhaltung. Auch Schutzzäune, Herdenschutzhunde und bürokratische Entschädigungen ändern daran wenig. „Es ist an der Zeit, dass wir den Fokus stärker auf den Erhalt der tierwohlgerechten Weidewirtschaft richten, anstatt einer Wolfsromantik aufzusitzen, die jede Form der notwendigen Regulierung der Wolfsbestände verhindert. Der Ball liegt derzeit im Feld von Bundesumweltministerin Schulze. Sie könnte mit einer Änderung des Paragraphen 45 Naturschutzgesetz den Weg freimachen für Schutzjagden nach skandinavischem Vorbild.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff. Wenn die Politik nicht zeitnah umsteuert, dann steht die von den Verbrauchern  bevorzugte Form der Tierhaltung vor allem wolfsbedingt vor dem Aus. „Dann brauchen wir demnächst einen Tag der Weidetierhaltung.“, so Henrik Wendorff weiter.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:  Holger Brantsch, Pressesprecher i.V. Tel. Nr. 0151 12 21 86 93