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Afrikanische Schweinepest in Westpolen

Bei einer  Sau im Landkreis Wschowa im Verwaltungsbezirk Lebus wurde am Donnerstag die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen.

In Polen ist in der Grenzregion zu Deutschland ein Fall von Afrikanischer Schweinepest registriert worden. Die Tierseuche sei am Donnerstag bei einem tot gefundenen Wildschwein entdeckt worden, dies im Kreis Wschowski in der Woiwodschaft Lebus etwa 80 Kilometer von der Grenze zu Brandenburg entfernt. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am Freitagabend in Berlin mit. Im Osten von Polen gebe es bereits seit fünf Jahren «ein Seuchengeschehen», das jedoch ungefähr 250 Kilometer von dem jetzigen Fall entfernt sei, erläuterte das Landwirtschaftsministerium.

Die Afrikanische Schweinepest stellt seit einigen Jahren auch für Deutschland eine Bedrohung dar, weshalb für das Ministerium die Prävention an erster Stelle steht. Unter anderem wurde eine mehrsprachige Aufklärungskampagne gestartet, bei der online und mit Flyern und Plakaten auch an Tank- und Rastplätzen informiert wird. Denn die unachtsame Entsorgung von mit ASP-kontaminierten Schweinefleischerzeugnissen kann zum Beispiel eine Infektionsquelle für Wildschweine sein.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft weist erneut auf die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine-haltenden Betrieben hin und insoweit auf die Vorgaben der Schweinehaltungshygieneverordnung. Zudem werden die Jagdausübungsberechtigten aufgefordert, verendet aufgefundene Wildschweine den jeweils zuständigen Behörden anzuzeigen, um eine entsprechende Untersuchung sicherzustellen.

Aktualisiert (Montag, 18. November 2019 um 10:22)