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Bauern lernen ihren neuen Minister kennen

Pressemeldung

Seddiner, 28./29.11.2019. Die Klausurtagung des Landesbauernverbandes Brandenburg stand in diesem Jahr unter dem Eindruck der größten Bauernproteste in der jüngeren Geschichte Deutschlands mit mehr als 8.600 Traktoren im Zentrum der Bundeshauptstadt. Gleich am ersten Tag stellten sich der neue Landwirtschaftsminister Axel Vogel und seine Staatssekretärin Silvia Bender den Landwirten vor. In seinem Grußwort stellte Minister Vogel heraus, dass er Verständnis für die Bauernproteste habe. Die Sorgen und Nöte der Landwirte hätten einen realen  Hintergrund, rief er den Anwesenden zu. 



Sowohl der Minister als auch die  Staatssekretärin nahmen die Forderungen der Landwirte nach einem Dialog auf  Augenhöhe zum Anlass, dem Berufsstand die Hand zum Gespräch und zur  Zusammenarbeit zu reichen. Die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft sowie des Umwelt- und Klimaschutzes seien nur gemeinsam mit den Landwirten zu bestehen. Dafür wolle er arbeiten, so Vogel. LBV-Präsident Henrik Wendorff nahm das Angebot des Ministers an und stellte heraus, dass die Brandenburger Landwirte für eine zuverlässige Kooperation bereit stünden. „Nun müssen wir sehen, dass den Ankündigungen auch Taten folgen. Wir sind jedenfalls bereit dazu.“, so Wendorff. 

Darüber hinaus besprachen die Landwirte mit Vertretern assoziierter Verbände und der Verwaltung aktuelle Fragen der Agrarpolitik. In diesem Zusammenhang sicherte Landwirtschaftsminister Vogel die Auszahlung der Direktzahlungen im Rahmen der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik bis Weihnachten zu. Die Zahlungen für das Kulturlandschaftsprogramm sollen im 1.Quartal 2020 folgen, so die Forderung des LBV. Außerdem berieten die Verbandsvertreterinnen und Verbandsvertreter über Zukunftsperspektiven für die Landwirtschaft 2030. Diese sollen in den nächsten Wochen intensiv in der Mitgliedschaft beraten werden.

Dr. Tino Erstling
Pressesprecher LBV Brandenburg